Ästhetische Theologie: Der erlesene Mensch. Der inszenierte Mensch. Der dramatisierte Mensch

Die Ästhetische Theologie versteht Ästhetik (Aisthesis = Wahrnehmung) als „Elementarwissenschaft“ der Theologie und rückt die Künste sowie die Leseerfahrung als Neujustierung der sinnlichen und körperlichen Wahrnehmung auf innovative Weise ins Zentrum einer protestantischen Dogmatik. Ebenso zeitgemäß wie folgenreich erhält die Medien-Anthropologie eine herausgehobene Position in einer Ästhetischen Theologie. Dadurch werden nicht nur die in verschiedensten Bereichen der Künste

dargebotenen Coverversionen des „Heiligen“ und kreativen Transformationen christlicher Topoi in Videoclips oder Hollywood-Blockbustern transparent, sondern die gesamte theologische Dogmatik erhält neue Impulse und öffnet sich für Kunst und (populäre) Kultur. Konsequenterweise schließt eine solche Ästhetische Theologie mit einem Theaterstück, das eine eigene Coverversion des Gleichnisses vom Barmherzigen Samariter zum Inhalt hat.


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